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Als ob....

...Legend mein Name, Joe Legend.

 Heute geht's los!

Es folgen Gastbeiträge von Jimmy Übertreiber und Ufuk Mach-Er.

8.11.07 14:51


Wochenende...

Das Wochenende steht vor der Tür. Ausnahmsweise hat man samstags frei und freut sich des Lebens.

Explizit heisst das: Fussball, Feier, Schlafen!

Insbesondere der erste Punkt wird wieder einmal zum nervlichen Zusammenbruch führen.

8.11.07 15:22


Champions-League

Schämpionsleague titelte eine gewisse deutsche Zeitschrift.

Da sag ich nur: Als ob.

Kann man froh sein, dass es nicht 8:0 ausging!

Die Schlagzeilen machen auch vor den Mündern im Bekanntenkreis keinen Halt:

"Kloni"
(Miroslav Klose und Luca Toni, der Sturm des FC Bayern München)

"Schrottgart"
(Der Meister der Bundesliga wird gewürdigt)

"Prinz-Peng" (gemeint ist Lukas Podolski)

"Odonktor" (David Odonkor nach seinem Tor gegen Rumänien)


und der neuste Streich:

"Der Boatengländer" (Kevin Prince Boateng, spielt bei den Tottenham Hotspurs in der englischen Premier League)


Falls ich etwas übersehen habe, schreibt mir eine email.

Aber keine Angst: Joe hat ein Auge drauf.

8.11.07 18:58


U-U-U-UEFA Cup...

Die schwarze Woche für deutsche Vereine ging gestern weiter.
Und eine gewisse deutsche Boulevard-Zeitschrift ist sich nicht zu Schade für den nächsten Reißer: BUH-EFA Cup.

Der Grund dafür? Die Bayern, mächtiger Übergegner und vorzeitiger Deutscher Meister 2007/2008, erleben ein Déjà-vu. Wieder überlegen, wieder viele hochklassige Chancen liegen lassen und wieder "nur" unentschieden.

Immerhin muss man sagen: So hätte es auch vor dem Ausgleich 0:2 stehen können. Bolton war nun so gar nicht beeindruckt vom Millionen-Team und spielte selbst. Erst mit dem Ausgleich gaben sie jegliche Gegenwehr auf. Die Wanderes liesen sich danach im Strafraum festnageln und Bayern hatte Chancen ohne Ende. Alleine Schweinsteiger hätte das Spiel mehrere male entscheiden können. Dass Bolton aber nicht umsonst im Europapokal spielt und dass Geld im Fussball alleine keine Tore schiest, merkten die Münchener dann in der 82. Minute, Mit dem Schlusspfiff war das dritte Unentschieden in Folge perfekt.

In Moskau scheiterte Bayer Leverkusen in einem guten Spiel 2:1. Was Kießling sich bei seinem eingehockten Hechtsprung, der zum Elfmeter führte, dachte - man weiss es nicht. Jedenfalls kann man auch mal in Mosaku verlieren - ärgerlich ja, tragisch nein!

Nürnberg, als DFB-Pokalsieger überraschend in die Gruppenphase gezogen konnte gegen den FC Everton 80 Minuten gut mithalten. Dann machte sich das hohe Tempo der englischen Liga ausbezahlt und die Gäste nutzen die "zweite Luft" und den Elfmeter um das Spiel zuentscheiden. Aber auch hier ist es alles andere als tragisch gegen solch ein Team mal zuverlieren.

Man sieht, dass sich bei mir die Mentalität eines gewissen Übungsleiters durchsetzt: "Hier kann man mal verlieren."

Ist euch aufgefallen, dass es diese Woche ziemlich viele Elfmeter in deutschen Spielen gab? Bei Leverkusen, Stuttgart, Bremen (gleich 2), Nürnberg - nur den Bayern und Schalke hat er gefehlt und die spielten beide "nur" unentschieden.

Mein persönliches Fazit für die Deutschen Teams:
6 Spiele mit 4 Niederlagen und kein Sieg - ABER:

Stuttgart hat verdient verloren - wäre möglicherweise durch den Elfmeter nochmal drangekommen. Lyon war aber überragend.Und gegen die verlieren ganz andere höher und klarer. Nicht wahr, Herr Beckenbauer?

Bremen verliert durch Naldo. Die Mannschaft sollte offensiv spielen, lief sich aber immer fest und mauerte dann. Wäre wohl auch gut gegangen, wenn da nicht Naldo gewesen wäre. Dieser stand zwei mal neben sich, wurde zwei mal bestraft. Das ist Champions-League.

Schalke spielte sehr gut gegen Chelsea und hatte Pech im Abschluss. Vielleicht waren sie selbst zu überrascht, wie leicht man doch gegen den Milliardärs-Club zu Chancen kam. Dort zählt auch: Geld schießt keine Tore - verhindert aber wenigstens selbige.

Leverkusen machte das Spiel, bekam das Gegentor und fand nicht mehr ins Spiel zurück. Da wollten viele wohl schnell zurück ins warme Deutschland. Wohl die schwächste Vorstellung eines deutschen Teams in dieser Woche. Daran sieht man mal, dass es gar nicht so schlecht ist, wie viele es reden und gerne hätten.

Nürnberg gegen Everton hätte auch unentschieden enden können. Aber: "Haste Kacke am Fuß, haste Kacke am Fuß!"

Zu Bayern gibts alles ganz oben.

 

9.11.07 14:34


Nichts als die Wahrheit...

Es war gar nicht lange her, da war ein Junge aus Bonames überglücklich.

Der Grund dafür:

Er kam von der U19 zur U23. Von der U23 ging’s wenig später ins Profi-Team. Er bekam das Vertrauen sich durchsetzen zu können. Mit einer fantastischen Leistung packte die Eintracht den Aufstieg in die Bundesliga. Der junge Mann, ein Bestandteil der Mannschaft war dabei. Die Eintracht aus Frankfurt – sein Team – stieg mit ihm in Liga 1 auf. Dort lief es nicht gut und der Schritt zurück in die zweite Spielklasse war angesagt. Ein Kavalier verlässt seine Dame nicht, sagte einst ein wahrer Kapitän eines abgestiegenen Traditionsvereines.

Er aber war eher der junge Wilde, der sein Talent nicht in der zweiten Liga verspielen wollte- Doch kein Vater lässt seinen Zögling gerne ziehen, aber keiner wollte diesem jungen Kämpfer Steine in den Weg legen. Schweren Herzens ließ man ihn zum Champions-League Teilnehmer ziehen.

Sein Traum: Champions-League! Wer wollte diesem Jungen das zerstören?! Keiner. Also lies man ihn ziehen.

 

Ein halbes Jahr später sah sich der junge Mann nun in seiner neuen Heimat im Reserve-Team wieder und war so gar nicht glücklich, weit weg von zu Hause.
Sein Heimatteam dagegen spielte sich derweil erneut stark in die erste Liga. Der Bonameser stand vor den Trümmern eines Traums, wollte zurück. Verletzungen stoppten ihn sich durchzusetzen. Man investierte viel Geld in ihn und seine Zukunft. Holte ihn zurück aus dem Westen. Für die dort war das nichts Neues: Talent geholt, Talent setzt sich nicht durch, Talent verschwindet wieder.
Doch zu Hause is’ bekanntlich am schönsten und besten…

Der Junge wurde zum Mann. Sein Knie machte ihm zwar Probleme, doch sein Vater hielt zu ihm. Gab ihm Halt, Vertrauen, Zuversicht, Hoffnung und das nötige Geld um überleben zu können. Er kämpfte sich zurück, zeigte starke Leistungen und war nicht unbeteiligt am Finaleinzug seiner Mannschaft. In der folge Saison wurde er Kapitän. Verletzte sich erneut und sein Traum: Europapokal mit seiner Liebe…war geplatzt. Mühsam kämpfte er sich zurück um das erneute wieder zuschaffen. Innerhalb der großen Familie in Frankfurt spielte er sich so in die Herzen. Er wurde auch nicht satt zu betonen, wie sehr er sie liebt und seine Heimat und wie Dankbar er ihr ist.
Keiner zwang ihn dazu. Sein auslaufender Vertrag war so gut wie unterschrieben, wäre da nicht der große Fremde, der in der Tabelle ganz oben mitspielt. Das unmoralische Angebot war wieder da. Offiziell allerdings wurde nicht darüber gesprochen…alles passiert außerhalb. Die Fans und der Verein, der so viel für ihn tat, brachen für ihn Gehaltsgrenzen- Schmerzgrenzen. Er war der Kapitän, ein wichtiger Teil bei der Festigung des Teams. Der Torwart, der Spielmacher, der Flügelflitzer, der Stürmerstar…alle unterschrieben einen neuen Vertrag. Vom Kapitän blieb nur der Satz: „…wenn ich gesund bin.“ Das war er nicht. Er war knapp an der Sportinvalidität vorbei geschrammt. Er kämpfte sich wieder ins Team zurück und alle warteten nun auf die Verkündung der Verlängerung. Doch nichts geschah. Langsam unkten Stimmen aus dem Umfeld, dass er wohl woanders einen Vertrag unterschrieben hatte. Und das vor längerer Zeit. Die Empörung war groß, man wollte Klarheit- Ehrliche Antworten. Die bekam man in besonderer Form: Ein rührender Eintrag in das offizielle Forum des Vereins, in dem er seine Liebe und Hoffnung beteuerte. Die Fans nahmen ihn nun endgültig in ihre Herzen auf. Und wer sollte nun noch zweifeln, dass die Unterschrift Formsache sein würde. Als allerdings bekannt wurde, dass der junge Mann seine Heimat verlassen will um erneut einen Versuch zu unternehmen endlich Europapokal spielen zu können, war die Aufregung groß. Der Höhepunkt der daraus folgenden Ereignisse: Ein erneuter Eintrag des Spielers in das Vereinseigene Forum, der von Größenwahn und Realitätsverlust in Richtung Fans ging. Der junge Halbinvalide mit einer Hand voll Spielen in 2 Saisons stellte sich mit gestandenen Männern des Vereines gleich, die fast 2 Jahrzehnte Treue und Leistung zeigten und rechtfertigte seinen Wechsel.

Seinen Wechsel ja, sein Verhalten: Nein! Für ihn war es nichts als die Wahrheit, für die Fans die größte Enttäuschung seit vielen Jahren.


Gestern gab’s ne Nominierung für die Nationalmannschaft. Na herzlichen Glühstrumpf und Glück auf.

10.11.07 17:44





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